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Nachhaltige Werbeartikel: Worauf Unternehmen bei der Auswahl wirklich achten sollten

Autorenbild: An Bui
An Bui
vor 16 Stunden
5 Min. Lesezeit

Werbeartikel sollen Aufmerksamkeit schaffen, Marken sichtbar machen und idealerweise über einen längeren Zeitraum genutzt werden. Gleichzeitig tauchen in Ausschreibungen, Lieferantenbewertungen und Kundengesprächen immer häufiger Fragen zu Nachhaltigkeit, Materialien und Lieferketten auf.


Doch was genau macht einen Werbeartikel nachhaltig?


Die Antwort ist meist komplexer als die Beschreibung eines Materials oder das Vorhandensein eines einzelnen Labels vermuten lässt. In unserer täglichen Arbeit beschäftigen wir uns mit Produktentwicklung, Beschaffung, Lieferantenmanagement und Qualitätskontrolle. Dabei zeigt sich immer wieder: Die Nachhaltigkeit eines Werbeartikels lässt sich selten auf einen einzelnen Faktor reduzieren.


Inhaltsverzeichnis:



Nachhaltige Werbeartikel beginnen nicht beim Material


Bei nachhaltigen Werbeartikeln richtet sich der Blick oft zuerst auf den Rohstoff.

Recyclingkunststoffe, rPET, Bio-Baumwolle oder FSC-zertifizierte Materialien gehören mittlerweile bei vielen Produkten zum Standardangebot. Solche Materialien können einen wichtigen Beitrag leisten. Sie liefern jedoch nur ein Teil des Gesamtbildes.


Aus unserer Sicht lohnt es sich, zusätzlich folgende Fragen zu stellen:


·         Wie lange wird das Produkt genutzt?

·         Welche Anforderungen gibt es an Qualität und Haltbarkeit?

·         Wo wurde produziert?

·         Welche Informationen liegen zur Lieferkette vor?

·         Wie erfolgt die Verpackung und Transport?

·         Kann das Produkt wiederverwendet werden?


Erst die Kombination dieser Faktoren ermöglicht eine fundierte Bewertung.


Infografik mit grünem Blatt in der Mitte, verbunden mit Kreisen zu Material, Qualität, Nutzungsdauer, Verpackung, Lieferkette, Transport.

Nachhaltigkeit messbar machen: Unsere wichtigsten Zahlen 2025


Ein Nachhaltigkeitsbericht ist nur dann aussagekräftig, wenn er konkrete Kennzahlen liefert.

Zu unseren wichtigsten Ergebnissen im Jahr 2025 gehören:


  • 62 % Frauenanteil im Unternehmen

  • 0 Diskriminierungs- oder Belästigungsfälle

  • 0 Arbeitsunfälle mit Ausfallzeit

  • 5 interne Rekrutierungen

  • 30 % der relevanten Lieferanten auditiert

  • 97 % CO₂e-Reduktion im DHL-Versand durch GoGreen Plus

  • 100 % DSGVO-Schulungsquote

  • Teilnahme an EcoVadis sowie Orientierung am UN Global Compact


Diese Zahlen zeigen unseren Anspruch, Nachhaltigkeit nicht als Einzelmaßnahme zu verstehen, sondern als kontinuierlichen Verbesserungsprozess.


Warum die Nutzungsdauer nachhaltiger Werbeartikel häufig unterstätzt wird


In vielen Projekten steht zunächst die Produktauswahl im Vordergrund. Gleichzeitig zeigt die Praxis, dass die spätere Nutzung mindestens genauso relevant ist.

Ein Werbeartikel, der langfristig im Alltag verwendet wird, bleibt sichtbar und erfüllt seinen ursprünglichen Zweck über einen längeren Zeitraum. Deshalb betrachten wir bei der Produktauswahl neben Materialfragen auch Funktionalität, Verarbeitung und Einsatzgebiet.


Die Frage lautet nicht ausschließlich: Aus welchem Material besteht das Produkt?

Sondern auch: Wird das Produkt tatsächlich genutzt?


Dieser Aspekt spielt aus unserer Sicht eine wichtige Rolle, wenn Unternehmen die Wirkung von Werbeartikeln ganzheitlich betrachten möchten.


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Zertifikate helfen bei der Einordnung


Wer sich mit nachhaltigen Werbeartikeln beschäftigt, stößt schnell auf verschiedene Zertifikate und Standards.

Dazu gehören beispielsweise:

  • FSC

  • GRS

  • Fairtrade

  • OEKO-TEX

  • BSCI


Wichtig ist dabei: Jedes Zertifikat betrachtet unterschiedliche Themenbereiche.

Ein FSC-Zertifikat bezieht sich beispielsweise auf die verantwortungsvolle Herkunft von Holz und Papier. Andere Standards fokussieren sich stärker auf soziale Anforderungen, Recyclinganteile oder bestimmte Produktionsbedingungen. Deshalb verstehen wir Zertifikate als wichtige Informationsquelle innerhalb der Bewertung eines Produktes. Sie ersetzen jedoch nicht den Blick auf das Gesamtbild.


Die Lieferkette ist Teil der Nachhaltigkeitsbetrachtung


Neben dem Produkt selbst spielt die Lieferkette eine wichtige Rolle.


In unserem Nachhaltigkeitsbericht beschreiben wir verschiedene Maßnahmen, die sich auf Lieferantenmanagement, Audits und Transparenz beziehen. Dazu gehören unter anderem Lieferantenbewertungen, Auditierungen relevanter Partner sowie der Austausch mit Produktionsstätten. Diese Prozesse dienen dazu, Anforderungen an Qualität, Compliance und Nachhaltigkeit systematisch zu begleiten.


Gerade bei individualisierten Werbeartikeln und Merchandising-Lösungen zeigt sich häufig, dass Nachhaltigkeit nicht allein über das Endprodukt bewertet werden kann. Auch Informationen zu Herkunft, Produktion und Qualitätssicherung tragen zur Einordnung bei.


Die Logistik ist Teil der Lieferkette und kann bei der Nachhaltigkeitsbetrachtung eine Rolle spielen. Unser Partnerlager ist nach ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert. Die Zertifizierungen beziehen sich auf Qualitätsmanagement beziehungsweise Umweltmanagement und unterstützen strukturierte Prozesse in Lagerung und Logistik.


Für uns ist dies ein weiterer Baustein, um Transparenz, Qualitätssicherung und nachvollziehbare Abläufe entlang der Lieferkette zu fördern. Gerade bei Werbeartikeln, Merchandising-Projekten und Fulfillment-Lösungen zeigt sich, dass Nachhaltigkeit häufig nicht nur vom Produkt selbst abhängt, sondern auch von den begleitenden Prozessen.


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Nachhaltige Werbeartikel aus Europa


Immer mehr Unternehmen interessieren sich für Produktionsstandorte innerhalb Europas.

Häufig genannte Gründe sind:


  • kürzere Transportwege

  • Transparenz in der Beschaffung

  • Lieferfähigkeit

  • organisatorische Anforderungen


Gleichzeitig sollte Nachhaltigkeit nicht pauschal an einem Produktionsstandort festgemacht werden. Ob ein Produkt nachhaltig ist, hängt von mehreren Faktoren ab und lässt sich nicht allein über das Herkunftsland beurteilen.


Aus unserer Sicht lohnt sich deshalb immer eine differenzierte Betrachtung des jeweiligen Projektes.



Nachhaltigkeit und Unternehmensziele zusammen denken

Nicht jeder Werbeartikel erfüllt denselben Zweck.

Die Anforderungen unterscheiden sich je nachdem, ob Produkte für:

  • Messeauftritte

  • Mitarbeiter-Onboarding

  • Kundenbindungsmaßnahmen

  • Corporate Merchandise

  • Corporate Wear


eingesetzt werden.


Deshalb beginnt die Auswahl oftmals nicht mit dem Produkt selbst, sondern mit der Frage nach dem Einsatzzweck. Je klarer die Zielsetzung definiert ist, desto besser lassen sich Aspekte wie Qualität, Nutzungsdauer und Nachhaltigkeit berücksichtigen.

Einsatzbereich

Nutzungsdauer

Individualisierung

Relevante Nachhaltigkeitsfragen

Messen

niedrig bis mittel

hoch

Material, Menge

Onboarding

mittel bis hoch

hoch

langfristige Nutzung

Kundengeschenke

hoch

hoch

Qualität, Wertigkeit

Corporate Wear

hoch

sehr hoch

Material, Haltbarkeit


Unser Blick auf nachhaltige Werbeartikel


Die Frage, ob ein Werbeartikel nachhaltig ist, lässt sich aus unserer Sicht nicht mit einem einzelnen Material, einem Zertifikat oder einem Werbeversprechen beantworten.

Relevant sind verschiedene Faktoren, darunter die vorgesehene Nutzung, die Produktqualität, die Lieferkette sowie die Transparenz der Beschaffung.


Genau deshalb beschäftigen wir uns bei Verticas nicht ausschließlich mit Produkten, sondern auch mit den Prozessen dahinter. Von der Produktentwicklung über Beschaffung und Qualitätskontrolle bis hin zu Logistik- und Fulfillment-Lösungen betrachten wir viele der Schritte, die Einfluss auf ein Projekt haben können.


Wer tiefer in unsere Maßnahmen und Kennzahlen einsteigen möchte, findet weitere Informationen in unserem Nachhaltigkeitsbericht.


Den vollständigen Nachhaltigkeitsbericht 2025 finden Sie hier als Download:


FAQs


Was macht einen Werbeartikel nachhaltig?

Die Nachhaltigkeit eines Werbeartikels hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem Material, Nutzungsdauer, Produktionsbedingungen, Lieferkette, Verpackung und Transport. Ein einzelnes Merkmal oder Zertifikat reicht meist nicht aus, um die Nachhaltigkeit eines Produkts umfassend zu beurteilen.

Nicht unbedingt. Recyclingmaterialien können dazu beitragen, Ressourcen zu schonen und den Bedarf an Primärrohstoffen zu reduzieren. Für die Gesamtbewertung spielen jedoch weitere Aspekte wie Produktqualität, Haltbarkeit, Herkunft und tatsächliche Nutzung eine wichtige Rolle.

Häufig anzutreffende Standards sind beispielsweise FSC, GRS, OEKO-TEX, Fairtrade oder BSCI. Die Zertifikate prüfen unterschiedliche Bereiche und sind daher nicht direkt miteinander vergleichbar. Sie können bei der Bewertung eines Produktes unterstützen, ersetzen jedoch nicht die Betrachtung der gesamten Lieferkette.

Viele Nachhaltigkeitsaspekte entstehen nicht erst beim fertigen Produkt, sondern entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Transparenz über Produktionsstandorte, Qualitätskontrollen, soziale Standards und Auditierungen kann deshalb ein wichtiger Bestandteil der Produktbewertung sein.

Ein europäischer Produktionsstandort kann Vorteile wie kürzere Transportwege oder eine höhere Transparenz bieten. Gleichzeitig lässt sich die Nachhaltigkeit eines Produkts nicht allein über das Herkunftsland bestimmen. Entscheidend bleibt die Betrachtung des gesamten Produkt- und Beschaffungsprozesses.

Verticas begleitet Unternehmen bei der Entwicklung und Beschaffung von Werbeartikeln, Merchandise-Kollektionen und Corporate Wear. Dabei fließen je nach Projekt verschiedene Kriterien wie Qualität, Funktionalität, Lieferkette, Zertifizierungen und langfristige Nutzbarkeit in die Produktauswahl ein.


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